Kiefer: Kieferknochen, Kieferprobleme, Probleme Kiefergelenk

Kiefer Mensch

Kieferknochen

Der Kiefer mit den Zähnen als Teil vom Gesichtsschädel beinhaltet den beweglichen Unterkiefer und den Oberkiefer.

Der Kiefer ist der Teil vom Gesichtsschädel und als Schädel werden die Knochen vom Kopf bezeichnet, doch wenn es um die Zähne geht ist damit der Kieferknochen mit den Kiefergelenken gemeint.

Kiefer Knochen Kiefergelenk Kiefergelenkschmerzen

Der Kiefer ist ein knöcherner Teil vom Schädel zur Aufnahme der Zähne.

Bei allen Gelenken vom menschlichen Körper mit Ausnahme vom Kiefergelenk, legt die Muskulatur die Gelenksposition fest. An den Kiefergelenken kann die Muskulatur den Kieferschluss herstellen, aber die genaue Position wird durch die Zähne festgelegt.

Kiefer und Schädel

Zum Gesichtsschädel gehört der Kiefer, der den Teil zur Nahrungsaufnahme bildet und darum auch bezahnt ist.

Der Zahnhalteapparat (Parodontium) ist das funktionelle Verankerungssystem der Zähne, denn die Zähne sind im Kiefer in den Zahnfächern (Alveolen) verankert. Wie in unserem gesamten Körper herrscht auch bei den Zähnen Bewegung, denn Zähne im Kieferknochen sind beweglich aufgehängt.

Der Kiefer besteht aus dem Oberkiefer (lat. Maxilla) und dem Unterkiefer (lat. Mandibula).

Schädel, Kieferknochen, Oberkiefer, Unterkiefer

Zähne und Kiefer sind ein wichtiger Bestandteil vom Kausystem bzw. Kauorgan, welches nicht alleine für die Nahrungsaufnahme von Bedeutung ist, denn es prägt den Menschen insgesamt.

Kiefer und Zähne beeinflussen das Aussehen sowie das Sprechen und nicht selten auch das Verhalten den Mitmenschen gegenüber.

Das Erscheinungsbild und die Ästhetik des Menschen können durch Zahnverlust eines einzelnen Zahnes erheblich beeinträchtigt sein. Schwere Zahnfehlstellungen und Kieferfehlstellungen wie Dysgnathien kann der Kieferchirurg in Kombination mit dem Kieferorthopäden korrigieren. Zahnverlust führt zu Störungen des Kausystems und kann später  zu ernsthaften Erkrankungen führen. Die vollständige Zahnlosigkeit eines oder beider Kiefer ist eine erhebliche Belastung für viele Betroffene, denn die fehlende Stützfunktion durch ein Gebiss lässt die Gesichtsform erschlaffen, sodass das Erscheinungsbild vom Gesichtsausdruck sich stark verändert. Darum haben ältere Menschen grosse Probleme mit dem Prothesenhalt, im Besonderen im Unterkiefer, sodass die Nahrungsaufnahme und evt. auch das Sprechen schwieriger wird.

Schädelaufbau - Alveolarbogen

Der Schädel ruht auf der Wirbelsäule, sodass er durch die besondere Gestaltung der obersten beiden Halswirbel sehr gut gegenüber dem Rumpf bewegt werden kann.

Den Schädel unterscheidet man nach dem Aufbau, so den Hirnschädel, der eine Schutzhülle um das Gehirn bildet und den Gesichtsschädel, der die Augenhöhle, Mundhöhle und Nasenhöhle umrahmt. Der Schädel vom Menschen lässt sich also in zwei Bereiche unterteilen, den Bereich der das Gehirn als Hirnschädel einschliesst und den Gesichtsschädel im Gesichtsbereich mit allen anderen Knochen, die den Schädel bilden. Der Zahnbogen wird in der Zahnmedizin als Alveolarbogen oder Alveolarknochen und weniger als Kieferknochen bezeichnet, der eine sichtbare bogenförmige Zahnreihe bildet. Mit Zahnbett ist der Zahnhalteapparat bzw. das Parodontium gemeint der die Zähne trägt. Das Periodontium wird auch periodontales Ligament oder parodontales Ligament bzw. Parodontalligament, Desmodont oder Alveolardentalmembran bezeichnet.

Hirnschädel

Der Hirnschädel bildet eine schützende Hülle um das Gehirn.

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Beim äusseren Aufbau unterscheidet man das Schädeldach und die Schädelbasis.

Die einzelnen Schädelknochen sind durch bindegewebige Schädelnähte fest verbunden miteinander.

Beim Neugeborenen liegen zwischen den Knochen vom Schädeldach breite bindegewebige Lücken, die nach der dort tastbaren Pulswellen Fontanellen genannt werden. Das Stirnbein bildet mit den beiden Scheitelbeinen zusammen und dem Hinterhauptbein sowie den Schläfenbeinen eine knöcherne Kapsel um das Gehirn, die im Zentrum durch das Keilbein abgeschlossen wird.

Im Bereich von der Schädelbasis ist der Schädel gelenkig mit der Wirbelsäule verbunden. Wenn Zähne im Kieferknochen durch Zahnverlust fehlen, kann dies zu Störungen vom Kausystem und der Kiefergelenke führen, wie auch Verspannungen im Schulterbereich und Rückenbereich Folge davon sein können.

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Durch die grosse Beweglichkeit der ersten beiden Halswirbel (Atlas und Axis) ist der Schädel in allen drei Raumrichtungen sehr gut beweglich.

Im Hinterhauptbein liegt das Foramen magnum bzw. grosses Loch, wodurch das Rückenmark zum Gehirn gelangt.

Im Schläfenbein befindet sich der Hörapparat und Gesichtsapparat.

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Der um das Ohr besonders harte Knochen vom Schläfenbein wird auch als Felsenbein bezeichnet.

Hinter dem Felsenbein liegt der Warzenfortsatz, der luftgefüllte Hohlräume enthält, die mit dem Mittelohr in Verbindung stehen.

Nach vorne liegt an der Unterseite vom Schläfenbein die Gelenkpfanne für das Kiefergelenk. Das Keilbein enthält im Zentrum eine luftgefüllte Nasennebenhöhle, die Keilbeinhöhle. An der Oberseite hat das Keilbein eine kleine sattelförmige Mulde, in der die Hirnanhangsdrüse bzw. Hypophyse liegt. Das vorne gelegene Stirnbein besteht bis zum 2. Lebensjahr aus zwei getrennten Knochen, die dann jedoch nahtlos miteinander verwachsen bzw. verschmelzen. Das Stirnbein enthält wie das Keilbein eine luftgefüllte Nasennebenhöhle, die Stirnhöhle.

Gesichtsschädel

Der Gesichtsschädel bildet den knöchernen Rahmen für die Augenhöhle, Mundhöhle und Nasenhöhle.

In seiner Form wird der Gesichtsschädel dabei wesentlich vom Oberkiefer und Unterkiefer mit den Kiefernochen und den Zähnen bestimmt.

Oberkiefer Maxilla
Unterkiefer Mandibula
Jochbein Os zygomaticum
Gaumenbein Os palatinum
Nasenbein Os nasale
Tränenbein Os lacrimale
Pflugscharbein Vomer
Siebbein Os ethmoidale
Untere Nasen Concha nasalis
Muschel inferior

Gesichtsknochen

Zu den Gesichtsknochen gehören die paarigen Knochen wie das Nasenbein das den oberen Teil vom Nasenrücken bildet sowie das paarige Tränenbein das die Augenhöhlen nach unten neben der Nase abschliesst und das Jochbein das den unteren Rand der Augenhöhlen bildet.

Zu den Gesichtsknochen gehört auch das paarige Maxillare, das in der Embryonalentwicklung zusammenwächst und den Oberkiefer formt sowie die Mandibulae, die im ersten Lebensjahr zusammenwachsen und den Unterkiefer formen sowie das Gaumenbein das das harte Gaumendach bildet. Das Pflugscharbein (Vomer) bildet zusammen mit dem Ethmoid die Nasenscheidewand.

 

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